Daten von einer Million Nutzer werden bei der chinesischen VPN-App Quickfox geleakt

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Ein Team von Wizcase-Sicherheitsforschern enthüllte ein entscheidendes Leck in Quickfox, das die persönlichen Daten von mindestens einer Million Nutzern offenlegte.

Ein Team von Wizcase-Sicherheitsforschern hat ein kritisches Quickfox-Leak aufgedeckt, das die persönlichen Daten von mindestens einer Million Benutzern, einschließlich Namen, Mobiltelefonnummern und installierter Software, auf ihrem Gerät usw. als. Quickfox ist derzeit ein kostenloser VPN-Dienst mit Sitz in China von Fuzhou Zixun Network Technology Co., Ltd.

Wizcase gab bekannt, dass offengelegte Nutzerdaten unverschlüsselt sind und kein Login oder Passwort erforderlich ist, um diese Informationen anzuzeigen. Sie fügten hinzu, dass sie das Unternehmen um eine Stellungnahme gebeten, aber keine Antwort erhalten hätten. Die Forscher haben ein Leck im ElasticSearch-Server von Quickfox entdeckt. Da die Zielgruppe dieses VPNs Expats in China sind, bietet dieses VPN mehrere Server im Land, damit Nutzer auf Chinas geografisch eingeschränkte Websites zugreifen können.

Was wurde durchgesickert?

Das schwerwiegende Leck enthüllte fast 500 Millionen Datensätze mit insgesamt mehr als 100 GB Daten. Offengelegte Informationen sind von zweierlei Art; persönliche Daten von etwa einer Million Benutzern und verschiedene Software auf den Geräten von mehr als 300.000 Nutzern.

Alle diese Informationen wurden zwischen Juni 2021 und September 2021 durchgesickert:

          Name

          Handynummer

          Details zum Gerätetyp

          Dem Benutzer zugewiesene IP-Adresse

          Ursprüngliche IP-Adresse des Benutzers

          Speicherort

–   MD5-Hash-Passwort (bei speziellen Techniken ist das direkte Passwort angreifbar)

          Datum der Softwareinstallation

          Software auf dem Gerät des Benutzers

          Softwareversionsnummer

Wenn Sie Quickfox bereits verwenden, sollten Sie Maßnahmen ergreifen. Ändern Sie das Passwort für alle Sites, auf denen Sie es auch verwenden. Gleiches gilt für E-Mail-Adressen. Wird dies von den Betrügern entdeckt, erhalten Sie eine Spam-Welle mit allerlei Phishing- und Malware-Versuchen. Wie groß die Zahl der Quickfox-Nutzer in Deutschland ist, ist schwer abzuschätzen.

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